Die letzten 3 Monate in Kurzfassung

Hallo zusammen,

ich wünsche noch Allen ein gutes, gesundes Jahr 2016!

Was ist hier los?! Warum war es die letzten Monate so ruhig?! – Die Zeit ist im Flug vergangen, wie es halt so ist, wenn man viel Arbeit hat. Nachdem ich jetzt wieder ein bisschen Zeit zum Atmen habe, will ich euch kurz zusammenfassen, was hier so los war…

Zum zweiten Mal in Folge habe ich einen super Auftrag von meinem Chef bekommen und durfte die Firmenweihnachtskarten gestalten und fertigen. Wir reden hier von 250 Karten und ich habe natürlich den Ehrgeiz, dass es DIE Karte werden muss, die auf dem Schreibtisch beim Kunden auffällt. Leider habe ich vergessen in dem ganzen Gewusel Fotos der fertigen Karten zu machen … aber immerhin habe ich Bilder vom Prototypen – für 2016 gab es dann einen neuen Stempel und eine Unterschrift vom Chef war auf den fertigen Karten auch noch mit drauf, aber ich denke man kann sich vorstellen, wie es aussah.

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Die Karte kann man flach machen, so dass sie ein einen normalen Umschlag passt.

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Praktische Sache, oder?

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Bei solchen Großaufträgen geht man natürlich ganz anders an die Sache heran, wie bei Einzelkarten. Man “produziert” erstmal alle Einzelteile und überlegt sich dann, wie man die am effizientesten zur Gesamtkarte zusammen bauen kann. Bei den ersten Schritten war ich noch fleißig mit der Kamera am Start.

Wegen diesem Auftrag habe ich mir zusätzliche zu meinem Stampin’Up! Schneidbrettchen noch eine Hebelschneidmaschine gegönnt. Der größte Vorteil ist hier, das man einen verstellbaren Anschlag hat und eben mehrere Blätter auf einmal einlegen kann, so dass der Zuschnitt relativ schnell fertig ist. Wirklich hilfreich finde ich das Teil bei Aufträgen ab 10 Karten und bei der Vorbereitung für Workshops – also immer, wenn man einen Haufen Blätter aufs gleiche Maß bringen will.

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Damit es nicht zu einfach wird, gab es noch verschiedene Farbvarianten. Auf den Post-its habe ich mir die Stückzahlen in der jeweiligen Farbe notiert, damit ich die Stempel- und Stanzteile dann auch jeweils in der richtigen Farbe mache.

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Nach 1750x Falzen tun einem ganz schön die Griffel weh. Hier habe ich mir das Leben mit Tesafilm und Edding leichter gemacht und mir die Rillen markiert, die ich gebraucht habe, damit ich nicht jedesmal genau hin gucken musste.

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Das war dann der Farbkarton für die 250 Karten. Leider hört hier meine Fotodoku auf, weil im Anschluss daran das ganze Zimmer im Chaos versunken ist und ich mir jedesmal vorgenommen habe ein Foto zu machen, wenn ich wieder einigermaßen aufgeräumt habe.

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Nachdem dieses Großprojekt abgeschlossen war, bin ich dann wieder zum kreativeren Teil übergegangen und konnte anfangen meine Produkte aus dem Herbst-/Winterkatalog zu genießen. Dabei sind einige nette Kärtchen raus gekommen. Mein absoluter persönlich Liebling war diese Karte hier:

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Wie der aufmerksame Blog-Leser weiß, bin ich nicht der Überzeugung, das ich herausragend gut im Colorieren bin, aber ich habe Spaß daran und finde es ausgeprochen entspannend. Und genau deshalb ist dieses Kärtchen entstanden. Ich bin immer noch ganz verliebt in die Farbkombination mit dem zarten Engelchen.

Was mir als Katzenmutti auch ganz viel Spaß gemacht hat war diese Karte mit Katze am Fenster, von der ich verschiedene Varianten gewerkelt habe.

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Die Stanzform für den Fensterrahmen ist auch im neuen Katalog wieder mit dabei und wird bei mir sicher noch oft zum Einsatz kommen. Bei der letzten Karte habe ich eine Shaker-Karte daraus gemacht und hinter dem Fenster ein bisschen Schnee verteilt. Dafür habe ich den Fensterrahmen zusätzlich noch einmal aus Moosgummi ausgestanzt, so dass ich umlaufend einen abschließenden Rahmen für den 3D-Effekt habe.

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Für die Winterlandschaft hier habe ich mit mehreren Masken gearbeitet. Zuerst hab es eine Maske aus der ich das Oval ausgestanzt hatte. Darauf habe ich die Hütte mit den Bäumen gestempelt. Im Anschluss habe ich diesen Stempel nochmal auf einem Schmierblatt verwendet und am Motiv entlang ausgeschnitten und rechts und links den Boden verlängert. Zusätzlich habe ich den Mond mit einem Kreis aus Post-It abgeklebt. Dann wurde fleißig gewischt. Somit blieben sowohl der Mond, als auch der Schnee unten und das Dach und der Schnee auf den Bäumen weiß. Dem Mond habe ich mit einem Schwämmchen noch einen leicht gelben Schimmer verpasst. Den Schnee habe ich unten noch leicht gewischt und dem Oval umlaufend die Form zu geben. Der Sternenhimmel wurde mit den Gel-Schreiber in weiß gemacht.

Dann wurden alle Masken entfernt und der Baum aus “Lovely as a Tree” wurde darüber gestempelt. Zum Abschluss kam noch der Schriftzug und dann habe ich noch den Schnee und den Baum im Vordergrund mit meinem “Wink of Stella” Brusch Pen zum Glitzern gebracht.

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Bin sehr froh darüber, dass Stampin’Up! den Brush-Pen jetzt auch im Sortiment hat, da der in Deutschland schlecht zu bekommen war. Da hab ich mir gleich noch den goldenen dazu geholt 😀

Die letzte Karte, die ich euch heute zeigen möchte, ist inspiriert von meine Stempelmutti Steffi.

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Als dann alle Karten fertig waren, da stand auch schon Weihnachten vor der Tür. Wir waren dieses Jahr nicht zu Hause, so dass ich auch die ersten Wochen vom Urlaub nicht zum posten nutzen konnte.

Neben all diesen Bastelaktivitäten hatte mich dann auch noch das Leben auf Trab gehalten. Wir haben mir ein eigenes Auto gegönnt – bisher habe ich mit meinem Mann geteilt – und da musste ich mich um einiges kümmern (Versicherung, Anmeldung usw.). Zusätzlich sind wir wild entschlossen nächstes Jahr unseren Garten von Dschungel in Schmuckstück zu verwandeln und da habe ich auch viel telefoniert, organisiert usw. Alles in allem war es mal wieder nicht viel von besinnlicher Zeit zu spüren.

Ich bin ja eigentlich niemand, der sich Vorsätze für’s neue Jahr nimmt, aber manchmal ist es schon hilfreich, wenn man sich für etwas, das man eh plant einen Starttermin setzt. Für’s Basteln habe ich mir vorgenommen, dass ich mehr Karten auf Vorrat machen werde. Der Plan ist, dass ich nicht vor jedem Meilenstein im Bastelkalender (Valentinstag, Muttertag, Vatertag, Weihnachten usw.) ins Schwitzen komme.  Ich hatte jetzt schon häufiger den Fall, dass ich selbst kleine Aufträge nicht mehr annehmen konnte, weil ich mit saisonallen Aufträgen voll beschäfftigt war, die nun wirklich nicht überraschend kamen. Zusätzlich will ich meine Aktivität auf dem Blog und Facebook wieder in geregelte Bahnen bekommen und will da auf einen Beitrag pro Woche kommen. Das sollte selbst mit der aktuellen Auslastung auf Arbeit gut unter einen Hut zu bringen sein.

Ich hoffe, dass ich noch ein paar Leser da draussen habe, die mir trotz längerer Inaktivität treu geblieben sind und gelobe Besserung!

Liebe Grüße

Yvonne

4 thoughts on “Die letzten 3 Monate in Kurzfassung

  1. Endlich wieder was zum gucken! Da ist wieder eine Karte schöner als die andere, so dass man am liebsten alle haben möchte.
    Liebe Grüße
    Martina

    • Danke dir! Wird jetzt ganz bestimmt wieder regelmäßig was zu gucken geben. Ich bin schon fleißig am werkeln.

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